Wann ist Rosenmontag?

Rosenmontag ist immer 48 Tage vor Ostersonntag. Der frühestmögliche Termin ist der 2. Februar, der spätestmögliche der 8. März.

Rosenmontag – 2020 – 2021 – 2022

  • 24.2.2020 – Montag
  • 15.2.2021 – Montag
  • 28.2.2022 – Montag

Was ist los am Rosenmontag?

Der Rosenmontag ist für die meisten Jecken der Höhepunkt des Karnevals. Der Begriff Rosenmontag bedeutete usprünglich „rasender Montag”, behaupten zumindest einige Sprachforscher. Denn „rosen” ist das rheinische Wort für “rasen”. Der wilde oder rasende Montag beschreibt ganz gut, was auch heute noch am Montag auf den Straßen der Karnevalshochburgen los ist. Millionen Verkleidete tanzen und schunkeln auf den Straßen und schauen sich die Karnevalsumzüge an.

Eine andere Theorie besagt, dass der Rosenmontag auf den Rosensonntag zurück geht. Der wurde seinerzeit mitten in der Fastenzeit gefeiert und an diesem Tag durften die Gläubigen das Fasten für einen Tag unterbrechen. Im 11. Jahrhundert soll der Papst an diesem Tag eine goldene Rose geweiht haben. Beim Rosenmontagszug freuen sich die Frauen heutzutage über Rosen als “Strüssjer” und die Kinder rufen nach”Kamelle”.

Den ersten Rosenmontagszug haben die Kölner am 10. Februar 1823 veranstaltet. Andere Städte folgten bald ihrem Vorbild, Düsseldorf in 1825 und Mainz in 1838.

Frei am Rosenmontag?

Auch wenn er für so manchen Jecken der höchste Feiertag des Jahres ist: der Rosentmontag ist in keinem Bundesland und an keinem Ort in der Bundesrepublik ein gesetzlicher Feiertag. Das heißt grundsätzlich zunächst einmal, dass der Rosenmontag ein ganz normaler Arbeitstag ist. Wer an diesem Tag aber einmal in Köln, oder Düsseldorf, oder Mainz war, der wird wissen: Nein! Ein ganz normaler Arbeitstag ist der Tag dort für viele nicht. Viele Geschäfte haben zumindest ab Mittag geschlossen, die Schulen sind auch verwaist und die Menschen feiern zu hunderttausenden in den Straßen. Die meisten Jecken nehmen dafür einen, oder auch mehrere Tage Urlaub.

In etlichen Unternehmen in den Karnevalshochburgen bekommen die MitarbeiterInnen einen halben, teilweise auch einen ganzen Tag frei. Ob dieser Tag dann bezahlt wird, hängt vom Tarifvertrag, oder von den betrieblichen Vereinbarungen ab. Teilweise gibt es sogar ohne diese Regelungen einen Rechtsanspruch auf einen freien Tag, hat zumindest das Landesarbeitsgericht Düsseldorf in einem Fall entschieden und sich dabei auf die “betriebliche Übung” berufen. Demnach erlangt ein Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf bestimmte Leistungen, wenn sie ihm und seinen Kollegen wiederholt gewährt wurden. Habe der Arbeitgeber an Rosenmontag drei Jahre in Folge vorbehaltlos eine Arbeitsbefreiung gewährt und auch den Lohn weiter gezahlt, dann könne der Arbeitnehmer diesen Tag in Zukunft auch einfordern.

Über solche Dinge denken in den Karnevalshochburgen aber eher Juristen und weniger die Jecken selbst nach. Tatsächlich gibt es nur wenig Ärger zwischen Chefs und Mitarbeitern über solche Fragen. Und wenn doch – und der Chef will keinen Urlaub gewähren?

Urlaubsanspruch am Rosenmontag?

Am Rosenmontag gelten die gleichen Voraussetzungen zur Gewährung von Urlaub, wie an anderen Arbeitstagen im Jahr auch. Stehen keine “dringenden betrieblichen Belange” dem Urlaubswunsch entgegen, dann muss der Urlaubswunsch erfüllt werden (§ 7,1 Bundesurlaubsgesetz). Und wenn der Chef trotzdem nein sagt? Dann sollte man noch mal das Gespräch suchen, aber auf keinen Fall mit Arbeitsunfähigkeit drohen, warnt die Deutsche Anwaltsauskunft. Denn das kann der Grund für eine fristlose Kündigung sein.

Schulfrei am Rosenmontag?

In vielen Schulen ist am Rosenmontag schulfrei. Die Schlüer und Lehrer in den Kanrevalshochburgen haben dadurch aber nicht mehr Ferien als andere. Der freie Tag wird an anderer Stelle nachgeholt.

Die richtige Verkleidung zu Karneval

Schon vor 5000 Jahren sollen die Menschen in Mesopotamien Feste mit vertauschten Rollen gefeiert haben. Unsinn machen, die eigene Rolle verlassen, ohne dafür Konsequenzen fürchten zu müssen, das hat offenbar einen großen Reiz für viele Menschen. Und wahrscheinlich fragen sich die Menschen auch schon seit 5000 Jahre, was denn die beste Verkleidung ist. Hier ein paar Links dazu:

  • https://www.hna.de/welt/faschingskostuem-ueber-aussagt-1149475.html
  • https://www.hna.de/politik/karneval-interview-psychotherapeut-verkleidungen-6104738.html
  • https://www.instyle.de/lifestyle/faschings-psychologie-das-verraet-sein-kostuem-ueber-den-charakter
  • https://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/psychologie/3355641-2260865-karneval-was-das-kostuem-ueber-den-traeg.html
  • https://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article12686580/Was-die-Verkleidung-ueber-den-Charakter-verraet.html
  • https://silkeweinig.com/2018/02/karneval-alberne-realitaetsflucht-oder-wohltuende-psychohygiene/
  • http://www.psychosoziale-gesundheit.net/bb/06fasnacht.html
  • https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/gesundepsyche/tid-17187/karneval-der-sinn-im-unsinn_aid_478811.html

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