Wann ist Weihnachten?

Weihnachten ist in jedem Jahr am 25. Dezember und 26. Dezember. Die beiden Tage sind zwei bundesweite gesetzliche Feiertage.

Weihnachten 2019 – 2020 – 2021 – 2022

  • 25. / 26. Dezember 2019 – Mittwoch + Donnerstag
  • 25. / 26. Dezember 2020 – Freitag + Samstag
  • 25. / 26. Dezember 2021 – Samstag + Sonntag
  • 25. / 26. Dezember 2022 – Sonntag + Montag

Brückentage und Superbrücken zu Weihnachten

6 Tage Urlaub – 16 Tage frei

Laut Gesetz ist Heiligabend ein regulärer Arbeitstag. In vielen Tarifverträgen, oder in betrieblichen Vereinbarungen ist jedoch geregelt, dass Heiligabend als halber Urlaubstag gilt und das gleiche gilt für Silvester.

In 2019 fällt Heiligabend auf einen Dienstag. Deshalb können Arbeitnehmer mit dem Einsatz von 6 Tagen Urlaub 16 Tage Urlaub bekommen.

SchülerInnen haben in der Weihnachtszeit und zur Jahreswende Weihnachtsferien. Die sind allerdings von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich lang. Für die Ferientermine in deinem Bundesland bitte den Ferien-Button klicken.

Weihnachten – Bedeutung

Ist Jesus am 25. Dezember geboren?

An Weihnachten gedenken Christen der Geburt Jesu Christi. Das Fest gehört, neben Ostern und Pfingsten, zu den drei Hauptfesten der christlichen Kirche. Es wird auch Weihnacht, Christfest, oder Heiliger Christ genannt.

Aber ist Jesus wirklich am 25. Dezember geboren? Eher nicht, meinen Exoperten. Das Geburtsdatum von Jesus ist jedenfalls nicht belegt. Wie es zum 25. Dezember als Datum für Weihnachten kam, ist nicht eindeutig geklärt. Religionshistoriker vermuten eine Beeinflussung durch den römischen Sonnenkult. Seit dem Jahr 274 war der 25. Dezember ein reichsweiter römischer Festtag für den Sonnengott Sol Invictus. Zwischen ihm und Christus, so die Vermutung der Historiker, zogen frühe Christen Parallelen und übernahmen den Termin. Seit 336 ist der 25. Dezember als christlicher Feiertag in Rom belegt – und bis heute der Weihnachtstag geblieben.

Bräuche und Traditionen

Nach und nach tauchten neue Bräuche zum Weihnachtsfest auf, zum Beispiel das Krippenspiel im 11. Jahrhundert, im 16. Jahrhundert der geschmückte Weihnachtsbaum und erstmals 1839 der Adventskranz.

Der Besuch eines Gottesdienstes am Heiligen Abend ist für viele Menschen ein wichtiger Teil der Festtradition.

Geschenke, Geschenke, Geschenke

An Heiligabend, dem Abend vor Weihnachten versammeln sich Familien in Deutschland traditionell um den Weihnachtsbaum und beschenken sich.

Lange haben sich Christen eher zu Nikolaus beschenkt. Insbesondere Martin Luther hat diesen Brauch seit 1535 aber für Weihnachten propagiert. Er wollte so das Interesse der Kinder auf das Fest der Geburt Christi lenken.

In katholischen Familien gab es die Kinderbescherung trotzdem lange Zeit weiter am Nikolaustag. Im 19. Jahrhundert löste dann in manchen Regionen der Weihnachtsmann das Christkind und den Nikolaus als Gabenbringer ab.

Zur Frage, ob die Geschichte vom Weihnachtsmann schädlich für Kinder ist, schau dir einfach mal die Diskussion zu Ostern und zum Osterhasen an.