Niedersachsen Feiertage: Der Reformationstag gehört seit 2018 daz

Reformationstag

2021, 2022, 2023

Reformationstag 2021, 2022, 2023: Der Reformationstag ist gesetzlicher Feiertag in Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und Niedersachsen – immer am 31. Oktober.

Der Feiertag erinnert daran, dass Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine Thesen gegen dien Ablaß an die Tür der Wittenberger Kirche angebracht haben soll – einen Tag vor Allerheiligen.

Reformationstag 2021, 2022,2023

TermineBersonderheiten
31.10.2021 (Sonntag)Kein zusätzlicher freier Tag, weil der Feiertag auf einen Sonntag fällt
31.10.2022 (Montag)Langes Wochenende – drei Tage frei
31.10.2023 (Dienstag)Mit Brückentag am 30.10. vier Tage frei für einen Tag Urlaub.
31.10.2024 (Donnerstag)Mit Brückentag am 1.11. vier Tage frei für einen Tag Urlaub.
31.10.2025 (Freitag)Langes Wochenende – drei Tage frei
Oktober 2021
31
Oktober
Sonntag

Reformationstag

Neun Bundesländer: | Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Oktober 2022
31
Oktober
Montag

Reformationstag

Neun Bundesländer: | Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
November 2022
Oktober 2023
31
Oktober
Dienstag

Reformationstag

Neun Bundesländer: | Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
November 2023
Oktober 2024
31
Oktober
Donnerstag

Reformationstag

Neun Bundesländer: | Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
November 2024
Oktober 2025
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Brückentage dazu

Brückentage zu dem Feiertag gibt es nur in Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und Niedersachsen, denn nur dort ist der Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag.

Zusätzlicher Feiertag für den Norden

Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen haben den Reformationstag in 2018 als zusätzlichen gesetzlichen Feiertag eingeführt. Die Länder im Norden Deutschlands haben weniger gesetzliche Feiertage, als die im Süden. Mit der Festlegung des Reformationstages als neuen gesetzlichen Feiertag haben sie in mittlerweile etwas aufgeholt.

Der Reformationstag erinnert daran, dass Martin Luther die Thesen gegen den Ablaßhandel am 31. Oktober 1517 an die Tür der Wittenberger Kirche angeschlagen hat.
Der Reformationstag erinnert daran, dass Martin Luther die Thesen gegen den Ablaßhandel am 31. Oktober 1517 an die Tür der Wittenberger Kirche angeschlagen hat.

Bedeutung des Feiertages

Der Reformationstag wird von evangelischen Christen im Gedenken an die Reformation der Kirche durch Martin Luther gefeiert. Am Tag vor Allerheiligen soll Luther 1517 an die Tür der Kirche in Wittenberg 95 Thesen zu Ablass und Buße angeschlagen haben. Damit leitete er die Reformation der Kirche ein. Im Kern bestritt Luther die herrschende Ansicht, dass eine Erlösung von der Sünde durch einen Ablass (Geldzahlung) möglich sei.

Der Kirchenhistoriker Erwin Iserloh behauptete 1961 allerdings: “Der Thesenanschlag fand nicht statt“. Dabei stellte er aber nicht die Authentizität von Luthers 95 Thesen in Frage.

Beginn der Reformation

Mit den 95 Thesen begann die Reformation. Zunächst war dies eine Bewegung mit dem Ziel, die römisch-katholische Kirche zu reformieren. Schließlich führte sie aber zur Spaltung des westlichen Christentums in mehrere Konfessionen: katholisch, lutherisch, reformiert.

Die Reformation wurde in Deutschland überwiegend von Martin Luther, in der Schweiz von Johannes Calvin und Huldrych Zwingli angestoßen. Sie breitete sich rasend schnell aus und war einer der großen Wendepunkte in der Geschichte des Abendlandes. Unter anderem war sie Vorbote der Aufklärung. Die Spaltung der Kirche war später aber auch Anlass für Kriege. Im Dreißigjährigen Krieg zum Beispiel kämpften Kaiser und Katholische Liga gegen die Protestantische Union.