Wann ist Karfreitag?

Karfreitag ist ein bundesweiter gesetzlicher Feiertag.

Karfreitag 2019 – 2020 – 2021 – 2022 – Termine

  • 19. April 2019 – Freitag
  • 10. April 2020 – Freitag
  • 02. April 2021 – Freitag
  • 15. April 2022 – Freitag

Karfreitag ist der Feiertag vor Ostern. Der Ostertag wiederum liegt auf dem ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Frühestes mögliches Datum für den Karfreitag ist der 20. März und spätester Termin ist der 23. April.

Da auch der Ostermontag ein gesetzlicher Feiertag ist, haben Arbeitnehmer rund um Ostern vier arbeitsfreie Tage am Stück. Kinder haben in dieser Zeit fast überall Osterferien.

Karfreitag – Bedeutung

Kreuzigung Jesu Christi

Christen gedenken an diesem Tag der Kreuzigung Jesu Christi. Nach ihrem Glauben nahm Jesus mit dem Tod am Kreuz freiwillig die Sünden und die Schuld der Menschen auf sich.

Im Mittelalter gehörte der Karfreitag noch nicht zu den hohen christlichen Festen. Erst die Lutherische Kirche stellte den Tag dann auf eine Stufe mit den kirchlichen Hauptfesten Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Während die Bedeutung im evangelischen Bereich zunahm, verfügte die katholische Kirche 1642, dass es sich bei dem Freitag vor Ostern um einen gewöhnlichen Werktag handele.

Erst mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962 – 1965) wurde der Karfreitag auch bei den Katholiken ein Feiertag und heute ist er in der katholischen Kirche ein strenger Fast- und Abstinenztag. In den evangelischen Kirchen gilt er als höchster Feiertag.

Prozessionen zum Karfreitag

In einigen Regionen gehören bis heute Prozessionen zum Brauchtum rund um den Feiertag, vor allem in Italien und Spanien. In Deutschland finden solche Prozessionen zum Beispiel in Lohr am Main oder Menden im Sauerland statt. Und sehr bekannt ist der Kreuzweg durch die Via Dolorosa in Jerusalem.

Tanzverbot am Karfreitag

Da der Karfreitag zu den sogenannten stillen Tagen gehört, gelten in Deutschland besondere Einschränkungen im öffentlichen Leben, zum Beispiel ein Tanzverbot. Öffentliche Veranstaltungen, wie etwa Sportveranstaltungen, sind verboten. Und auch Kinos, Theater und Opern müssen den Feiertag in ihrem Spielplan berücksichtigen.

Selbst große Volksfeste werden am Freitag vor Ostern unterbrochen. In Bremen schließen die Fahrgeschäfte auf der traditionellen „Osterwiese“ und in Hamburg auf dem „Frühlingsdom“. Dies wurde in der Vergangenheit allerdings häufig kritisiert.

Am 30. November 2016 hat das Bundesverfassungsgericht den strengen Schutz des Feiertages zumindest in Bayern für verfassungswidrig erklärt. Die Versammlungs- und Weltanschauungsfreiheit würden durch das generelle Verbot verletzt, so die Richter. Der Feiertag sei zwar als stiller Tag besonders geschützt, aber jede Befreiungsmöglichkeit von vornherein auszuschließen, sei unverhältnismäßig.

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